Sony vs GeoHot: die erste Runde geht an den Hacker

Anfang der Woche berichteten wir über den Antrag, den Sony gegen den PlayStation- und iPhone-Hacker GeoHot, und weitere bekannte Gesichter aus der Szene, bei einem kalifornischen Gericht einreichte. Sony versucht...

Anfang der Woche berichteten wir über den Antrag, den Sony gegen den PlayStation- und iPhone-Hacker GeoHot, und weitere bekannte Gesichter aus der Szene, bei einem kalifornischen Gericht einreichte. Sony versucht eine einstweilige Verfügung zu erwirken um alle Tool, Codes und Anleitungen zum Umgehen des Kopierschutzes der PS3 aus dem Netz entfernen zu lassen. Ausserdem sollen unter anderen sämtliche Datenträger und Rechner im Besitz der genannten Personen beschlagnahmt werden, auf denen sich selbiges befindet.

Die kalifornische Richterin Susan Illston wies den Antrag vorerst zurück. Das brittische Nachrichten-Magazin The Register berichtete, dass die Richterin daran zweifelt, dass ein kalifornisches Gericht der richtige Ort für einen solchen Antrag ist. George Hotz alias GeoHot ist nämlich in New Jersey ansässig. Sony argumentierte, dass die Nutzung der in Kalifornien ansässigen Platformen Twitter, YouTube und PayPal dafür ausreiche um eine Beziehung zu Kalifornien herzustellen.

„Wenn der Besitz eines PayPal Accounts ausreicht, dann würden wir in diesem Gericht über jeden richten . . . und das kann einfach nicht richtig sein.“ bekamen Sonys Anwälte von der Ricterin zu hören.

Das die Verhandlung trotzdem im Kalifornien stattfinden kann, wurde aber nicht generell ausgeschlossen. Jedoch sind dafür dem Angeklagten Kontakte zum Staat Kalifornien nachzuweisen.