PS3 Hack: Sony sperrt Lv0 Key User aus dem PSN aus

Wir haben bereits in den vergangenen Tagen ausgiebig über den aktuellsten und wohl auch endgültigen PS3 Hack berichtet. Durch die Veröffentlichung der Lv0 Keys der  und die Entwicklung von Custom...

Wir haben bereits in den vergangenen Tagen ausgiebig über den aktuellsten und wohl auch endgültigen PS3 Hack berichtet. Durch die Veröffentlichung der Lv0 Keys der PlayStation 3 und die Entwicklung von Custom Firmware (CFW) die auf den aktuellsten Firmware-Versionen der Konsole basieren fährt ein neuer frischer Wind durch die Hackerszene.

Durch die Verwendung der Lv0 Keys, die durch die Hackergruppe „The Three Musketeers“ veröffentlicht wurden, ist es für die Anwender möglich Homebrew Software und Kopien von Spielen auf ihrer Konsole abzuspielen. Und das ist für Sony untragbar.

Bislang hat sich Sony noch kein Statement zum aktuellsten PS3 Hacks abgegeben. Seit heute versucht sich das Unternehmen aber mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzten.

Durch eine Anpassung und neue Bedingungen in den Nuntzungsvereinbarungen droht Sony Usern von gehackten PS3 Konsolen mit einem lebenslangen PSN Bann. Wer gegen die Nutzungsbedingungen verstößt und  nachweislich nicht autorisierte Software auf seiner PlayStation 3 verwendet wird aus dem PlayStation Network ausgesperrt – Und zwar auf Lebenszeit. Ebenfalls von diesen Sanktionen betroffen ist der Zugriff auf das Sony Entertainment Network.

Wer bereits die Lv0 Keys auf seiner PS3 verwendet, dem empfiehlt Sony, diese schnellstmöglich wieder zu entfernen  um der Sperre bzw. dem PSN Bann zu entgehen. Ohne den Zugriff auf das Online-Netzwerk der PlayStation sind MultiPlayer Partien, Updates, Demos und andere Angebote aus dem PSN nicht mehr verfügbar.

Sowohl der Account selbst, als auch die Konsole sollen bei einem Regelverstoß gesperrt werden. Zwar sind die Onlinefunktionen der PS3 dann nicht mehr nutzbar, alle anderen Funktionen bleiben davon aber weiterhin unberührt.

Es ist selbstverständlich davon auszugehen, dass diese Kampfansage von Sony neues Öl ins Feuer gießt und die Hackerszene sich an die Arbeit machen wird einen Weg zu finden den Bann der Konsole und die Sperrung des Accounts zu umgehen.

       

Berichten zufolge sind die aktuellsten PS3-Versionen (PS3 Slim ab Version CECH-30xx / PS3 Super Slim) ohnehin durch eine Sicherheitsabfrage von Sony geschützt, die einen zweite Schlüssel-Signatur abfragt und so den “LV0-Key”-Patch auf halber Strecke ins Leere laufen lässt.

Auch der für die Entdeckung mehrere PS Vita Exploits verantwortliche Hacker Wololo meldete sich erneut zu diesem Thema mit einem Statement zu Wort. In seinem Blog schreibt er zum PSN Bann für gehackte PS3 Konsolen:

“Meine persönliche Meinung: Wenn ihr online spielen aber trotzdem eine CFW verwenden wollt, dann kauft euch eine zweite PS3. Eine die ihr hackt und eine die ihr online verwendet. Keiner mag Betrüger (Cheater) und wenn  CFW (Custom Firmwares) der Weg ist den ihr gehen wollt, dann nehmt den Preis in Kauf und hört auf Sony Online Services zu nutzen.

Ich sage nicht, dass es keine legitime Möglichkeit gibt, für jemanden mit CFW online gehen zu wollen. (Ich werde der erste sein der eine CFW nutzen und „immer noch“ in der Lage sein will Angebote wie Netflix zu nutzen oder mir ein Spiel aus dem PSN zu kaufen), aber es ist völlig normal, dass Sony sein Netzwerk vor dem Schützen will, was hier verständlicherweise als „unautorisierter Zugriff“ bezeichnet wird.”

[Quelle]